FAQ – Eine Seite

Antworten zu allgemeinen Fragen zum Corona Virus finden sie auf der Seite des Bayrischen Landesamt für Gesundheit.

1. Ich glaube ich habe Corona, was soll ich machen?

Für Informationen zu Symptomen, empfohlenem Verhalten und der Möglichkeit eines Test besuch bitte die Website des ärztlichen Bereitschaftsdiensts. Anrufen kannst du entweder beim Gesundheitsamt für den Kreis oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst.

2. Wie ist der Ablauf, nachdem ich mich als Helfer:in eingetragen habe?

Wir nehmen Dich direkt in unsere Helferliste auf. Wenn wir von Hilfesuchenden kontaktiert werden, die in deiner Nähe wohnen, rufen wir Dich kurz an und fragen Dich ob du gesund bist, Zeit hast, ob du die Helferhinweise gelesen hast und ob wir deinen Kontakt an diese Person weitergeben dürfen. Dann wirst du direkt von der hilfesuchenden Person kontaktiert und Ihr könnt gemeinsam absprechen, wie und wann Du sie am besten unterstützen kannst. Ab da an seid ihr verantwortlich dafür, dass alles bestmöglich abläuft. Wir kontaktieren Dich eventuell ein paar Tage später nochmal, um zu fragen, wie es lief und ob du Feedback jeglicher Art hast.

3. Wie geht ihr sicher, dass eure Helfer:innen die Menschen in der Risikogruppe nicht selber infizieren?

Wir haben ausführliche Helferhinweise erstellt, die ihr hier auf unserer Website finden könnt. Sie basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und den besten Regelungen, die wir bisher finden konnten. Wir sprechen mit jedem:r Freiwilligen über die Sicherheitsmaßnahmen, bevor wir ihn/sie vermitteln. Insgesamt scheint das Risiko der Verbreitung über eine Einkaufstüte zwar gering zu sein, ist aber natürlich nicht prinzipiell ausgeschlossen. Laut den Bundesamt für Risikobewertung sind keine Fälle bekannt, bei denen sich Menschen durch Kontakt zu kontaminierten Gegenständen infiziert haben. Trotzdem sollten sich alle Beteiligten so oft wie möglich, Ihr wisst schon: die Hände waschen.
Zudem bauen wir aktuell ein Netzwerk mit anderen deutschlandweiten Initiativen auf, um uns über dieses zentrale Thema auszutauschen und überarbeiten unsere Hinweise regelmäßig.

4. Wie verteilen wir Freiwillige auf Haushalte?

Im Idealfall unterstützt ein:e Freiwillige:r einen Haushalt konstant über die Corona-Zeit hinweg statt mehrere gleichzeitig. Warum? „Wenn man mehreren Familien hilft, kann das dazu führen, dass man eine Infektion von einer Familie zur anderen weiterträgt. Falls man für mehrere Nachbarn einkaufen geht, mag man vielleicht denken, das sei unproblematisch, wenn man ihnen einfach nur die Tüte vor die Tür stellt – also keinen direkten Kontakt hat. Aber wenn diese Hilfe damit verbunden ist, dass man öfter in den Supermarkt geht, trifft man auch öfter Menschen. So gibt man mit höherer Wahrscheinlichkeit eine eigene unentdeckte Infektion weiter oder steckt sich selbst an.“ Maier zu ZEITmagazin ONLINE
Wir versuchen, wenn möglich, Freiwillige auf Haushalte in ihrer Nähe zu verteilen. Dadurch werden kürzere Wege zurückgelegt und die Personendichte in öffentlichen Räumen wird reduziert.

5. Wie stelle ich sicher, dass ich für einen Einkauf auch das Geld bekomme? Wie kann ich sicher sein, dass ich für mein Geld auch die angefragten Einkäufe bekomme?

Hilfe funktioniert auf Vertrauensbasis. Wir können für die Anfragen keine Haftung übernehmen. Bitte sprecht euch vorher gut ab und entscheidet selbst, ob ihr eine Anfrage bearbeiten wollt. Um Missbrauch zu verhindern, appellieren wir an euren Menschenverstand und eure Ehrlichkeit.

6. Was sind Möglichkeiten der kontaktlosen Bezahlung, wenn es nicht mit Überweisen oder auf anderen digitalen Wegen geht?

Geld in einem Umschlag oder Portemonnaie in den Korb legen. Das Rückgeld mit Rechnung wieder zurück in den Umschlag bzw. Portemonnaie. Die Hilfesuchenden können dieses entweder mit Handschuhen oder erst nach einiger Zeit herausnehmen- wie immer danach Hände waschen…

7. Warum bietet ihr keine Kinderbetreuung an?

Das deutschlandweite Betreuungsproblem ist ein strukturelles Problem der aktuellen Coronakrise und muss systematisch angegangen werden. Von staatlicher und unternehmerischer Seite bilden sich langsam Angebote, die Eltern hier unterstützen werden. Wir sehen unsere Hauptaufgabe weniger in der Lösung von diesem Problem, sondern eher in der Unterstützung von besonders gefährdeten Personen.

Zusätzlich wollen wir helfen, ohne den Virus potentiell weiter zu verbreiten. Die Betreuung von Kindern ist nicht kontaktlos möglich und birgt für unsere Helfer:innen und Hilfesuchende ein zusätzliches Risiko. Für die Betreuung von Kindern sind trotzdem andere Initiativen gegründet worden. Hier in Bayreuth finden sich zum Beispiel Angebote zur Kinderbetreuung in der öffentlich zugänglichen Facebook Seite „Bayreuth Studenten Jobs“. 

8. Wobei braucht ihr noch Hilfe?

Du willst uns unterstützen, ohne Dich als Helfer:in einzutragen? Bei folgenden Tätigkeiten könnten wir Unterstützung gebrauchen: 

  • Du kennst dich mit Websites aus? Hilf uns gerne, unsere Website besser zu gestalten.
  • Da sich die Ausgaben für uns Studierende mittlerweile doch summieren, suchen wir nach finanzieller Unterstützung, um die Kosten für Druck, Website, etc. zu decken. Falls Du Ideen oder Anregungen hast, oder uns persönlich unterstützen willst, kontaktiere uns gerne.
  • Du hast Ideen, Feedback oder Kritik an unserer Initiative? Kontaktiere uns gerne, wir wollen unser Engagement stetig zu verbessern.
  • Zudem kannst du weiter auf uns aufmerksam machen! Hier findest du unsere Flyer zum Download. BITTE KEINE FLYER AN BUSHALTESTELLEN HÄNGEN!

9. Seid ihr ein Verein? Wie seid ihr organisiert? 

Die Coronahilfe Bayreuth ist ein formloser Zusammenschluss von Freiwilligen. Wir sind kein Verein, kein Unternehmen oder ähnliches. Unser Kernteam besteht aus aktuell 12 Menschen, die für die Organisation und Koordination unserer Initiative verantwortlich sind. Wir stehen in engem Austausch mit anderen Initiativen und Organisationen, wie zum Beispiel dem Freiwilligen Zentrum Bayreuth, dem BRK und der Caritas.

10. Was genau ist die Risikogruppe? 

Zur Risikogruppe gehören Personen, die durch Alter, Krankheit oder aus einem sonstigen Grund in besonderer Weise durch das Coronavirus gefährdet sind.